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Opernwelt, Mai 2015

Eötvös: Paradise reloaded, Theater Chemnitz

"...Die Besetzung is fantastisch. Holger Falk, als Luzifer mit flinkem, klarem Konversationston, ist ohnehin einer der geistig und stimmlich beweglichsten Sänger auf deutschen Bühnen." Jan Brachmann

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.3.2015

Eötvös: Paradise reloaded, Theater Chemnitz

"...und schon segelt der fabelhafte, im wendigen Parlando kaum zu übertreffende Holger Falk als Lucifer vom Himmel, geflügelt, nackt, aber ohne Geschlechtsteil, was ihn wurmt, weil er auch gerne zeugen möchte...."

Das Opernglas, April 2015

Eötvös: Paradise reloaded, Theater Chemnitz

"...Lucifer, der "Böse", der immer die Sympathien des Publikums aus seiner Seite hat, ist der optisch und gesanglich sehr präsente Holger Falk, der auch mit herrlichem Humor mit seinem rollenmäßig teuflischen Handicap umzugehen weiß. Sich fortzupflanzen ist dem Teufel verwehrt, und wie er Adam um diese Fähigkeit samt dazugehörigem Werkszeug beneidet, das spielt er köstlich aus." B. Gruhl

Opernwelt, Juli 2014

Mustergültig: Holger Falk und Steffen Schleiermacher interpretieren Lieder von Wolfgang Rihm.

"...Mit ihrer Einspielung der fünf "Neuen Alexanderlieder" nach Gedichten von Herbeck, der fünfteiligen "Lenz-Fragmente", des "Wölfli-Liederbuchs" und der sechs 2001 entstandenen Lieder auf Gedichte Friedrich Nietzsches vermitteln der Bariton Holger Falk und der Pianist Steffen Schleiermacher kongenial, worauf der Komponist hier zielt: sprechenden, sprachbewußten Klang in seinem Rohzustand. Schier endlos, bis an den Rand des Erstickens bleibt die Stimme im zweiten der Lenz-Lieder bei jener "Quelle" stehen, in die das welt- und lebensmüde Ich sich aufzulösen sehnt. Kaum auszuhalten das Verstummen, die schweigende Zäsur im ersten Alexanderlied (Die Frau in mir), ein tiefleerer Graben zwischen dem "Englein-Idyll" des Anfangs und dem dann alles schluckenden "dunklen Wald" lallender Sprach- und Gefühlsnot. Ver-rückt, gebrochen, gleichsam bis auf die Knochen skelettiert tönt die Musik zu den skrupulösen Texten Adolf Wölflis. Atemlos ruhig, zärtlich brutal, unheimlich klar, stampfend und schwebend lassen sich Falk und Schleiermacher durch die karstigen, scheinbar einfachen Partituren treiben, fasziniert von der hochreflektierten, stockenden Eloquenz musikalischer Miniaturen, die Wörter zum Tanzen bringen. Am Abgrund, gnadenlos bewegend."  Albrecht Thiemann

Badische Zeitung, 24.05.2014

Hasse "Leucippo": ...besonders nach der Pause gibt Holger Falk als cooler Streetballer mit stilechten Jubelposen einen cholerischen, eifersüchtigen Proleten, der immer wieder das Geschehen aufmischt und vom Concerto Köln die dazu passenden rockigen Arienvorspiele erhält." Georg Rudinger

Opernwelt, Februar 2014

Frivole Demut: Holger Falk und Alessandro Zuppardo stellen die dritte Lieferung ihrer Poulenc-Lied-Edition vor

"...Holger Falk...stellt gleichsam eine kompetente deutsche Außenstelle für das Liedschaffen dieses Komponisten dar: Mittlerweile ist sein drittes Poulenc-Album erschienen, nach den Apollinaire-Liedern und jenen auf Texte von Paul Eluard sind es nun Gedichte von unter anderen, Louis Aragon, Max Jacob, Federico Garcia Lorca, Cocteau, sowie die Chansons gaillardes und die Chansons villageoises. Falk und sein Begleiter am Klavier Alessandro Zuppardo, bewegen sich mit Selbstverständlichkeit und Eleganz im französischen Idiom (soweit dieses Urteil einem Nicht-Franzosen zusteht), schaffen den steten Wechsel zwischen Ironie und Melancholie überzeugend." Gerhard Persché

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.3.13

Glocken rufen, zum Trotz falscher Sterne

Holger Falk singt den wunderbar farbigen Liederzyklus über „Die Arbeit des Malers" von Francis Poulenc.

...Es ist ein phantastisches Album, das der Bariton Holger Falk und der Pianist Alessandro Zuppardo mit den Éluard-Vertonungen von Francis Poulenc aufgenommen haben. Der Maler-Zyklus, in dem sich Bildkunst und Dichtung des Surrealismus mit der Musik verbinden, steht dabei im Mittelpunkt. Drumherum gruppieren sich Liebes- und Vergänglichkeitslyrik, ergänzt um vier rauchige, chansonnahe Lieder nach Texten von Louise de Vilmorin. Falks weicher, auch in höchster Lage fabelhaft leicht ansprechender Bariton bleibt allezeit klar in der Zeichnung. Gleich das erste Lied der CD, „Tu vois le feu du soir", beginnt in der eingestrichenen Oktave, also eigentlich der Tenor- oder sogar Alt-Lage. Und viele dieser Lieder bewegen sich bevorzugt zwischen dem C und dem G dieser oberen Randzone des Baritonregisters, in dem Falk gleichwohl keinerlei Anstrengung erkennen lässt. Karikierend scharf klingt seine Stimme nur da, wo die Interpretation es verlangt. Die Lieder Poulencs, dessen Todestag sich im Januar zum fünfzigsten Mal jährte, wechseln in jähem Kontrast zwischen unterkühlter Melancholie und harscher Rastlosigkeit. Ein Lied wie „A toutes brides" steht als Momentaufnahme äußeren Getrieben-Seins nicht weit vom ruhigen Liebesnocturne „Nous avons fait la nuit", in dem Fürsorge und Fremdheit auf nachdenkliche wie zärtliche Weise ineinander verschlungen sind. Die Kontraste wirken stark, weil besonders der Pianist Alessandro Zuppardo sich immer um eine Einheit des Tons, der Grundfarbe oder Grundstimmung im Lied bemüht. Und auch Falk widersteht der Gefahr, Details zu sehr zu betonen, was in die Miniaturen eine Unruhe hineintragen würde, die sie nicht brauchen können, da die Kontraste sich zwischen den Liedern, weniger innerhalb ihrer selbst herstellen sollen. Manchmal wäre zu überlegen, ob man offene Schlussvokale wie in „objet" oder „jamais" nicht auch offen singen sollte, statt sie zu schließen (zu „objé" oder „jamé"). Natürlich entspricht das, was Falk da macht, dem Vokalitätsideal alter Schule. Aber eine Sängerin wie Susan Graham hat inzwischen bewiesen, dass man auch mit höchstem Klangreiz das gesungene Französisch dem gesprochenen angleichen kann. Freilich, Falk singt diese Sprache so fein, wie es bei deutschen Sängern selten ist."  Jan Brachmann
 
Rhein-Neckar-Zeitung, 11.02.2013
"Der Bariton Holger Falk als Besetzung von allerhöchstem Format, ja als Idealfall. Jede Nuance seiner zwischen vielen Ebenen changierenden Rolle weiß er überzeugend zu artikulieren. Seine Stimme ist ebenso kernig wie balsamisch, seine Darstellung scheut auch kleinere akrobatische Einlagen nicht, und vor allem hält er das Niveau die gesamten 150 Minuten durch. Eine großartige Leistung, die ihren Höhepunkt im "Wanderer-Song" findet, aber im berührenden Schlußgesang tatsächlich gipfelt (Gott als Schaf). " Matthias Roth


Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2013

"...Holger Falks hoher Bariton passte exzellent zu der vielschichtigen Partie des "N."...Heidelberg hat eine Großtat für Wolfgang Rihm vollbracht." Gerhard. R. Koch


Die Welt, 13.02.2013
"...Der Held N. taucht dabei in mehrfacher Gestalt auf. Der singende Holger Falk ist das darstellerische und das vokal intensive Kraftzentrum." Joachim Lange
Die Welt, 04.07.2011
Make No Noise, Staatsoper München
"... Laura Tatulescu und Holger Falk zeigen großartig facettenreich die langsame Annäherung der beiden Versehrten - vom Stammeln des Beginns bis zum unbegleiteten Dialog des Finales, einem der wohl schönsten, berührendsten und kargsten (Liebes-) Duette, die es in der zeitgenössischen Oper gibt." Klaus Kalchschmid


munichando.blogspot.com
Make No Noise, Staatsoper München
"...A ses cotés Holger Falk campe un Joseph convaincant, plus sobre dans l´expression, Avec des belles subtilités dans son jeu d´acteur. Le travail sur la voix de ces deux artistes á qui l´on demande d´interpreter la difficulté de l´expression est exceptionnel."
klassikinfo.de

Make No Noise, Staatsoper München
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